Unspektakulär wirkungsvoll
Die VBG-Arbeit ist grösstenteils unspektakulär. Unser Fokus liegt auf dem Alltäglichen statt auf grossen Ereignissen und statt auf Inszenierung setzen wir auf Kontinuität. Glaube verstehen wir nicht als Event sondern als gelebter Alltag. Wir suchen die Tiefe, fördern einen tragfähigen Glauben und inspirierende Gemeinschaft, die trägt.
Wir sind überzeugt, dass wir so unserem Auftrag treu bleiben und eine nachhaltige Wirkung erzeugen. Danke an dieser Stelle für die grosse VBG-Familie, die unsere Vision mitträgt – durch ehrenamtliches Engagement, finanzielle Unterstützung und im Gebet. Nur so ist es möglich, dass wir als VBG unsere tägliche Arbeit weiterführen können. Unspektakulär und wirkungsvoll!
Lukas Wellauer, Leiter der VBG

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Gruppenboost durch Campfeeling im Schulalltag

Aus dem Bereich Schule (Julia Helfenberger)
Vielfältig ist und wachsend bleibt die Bibelgruppenlandschaft an 49 Gymis und Kantis der Deutschschweiz. Stets ein Highlight an Lebendigkeit sind die «Wohnwochen»: Campfeeling im Schulalltag und geistliche Tiefe sind da Programm! Freundschaften vertiefen sich, viele gemeinsame Erlebnisse boosten die Gruppen und lange Abende bieten viel Zeit für Inputs, geistlichen Austausch, Worship und Gebet. 2025 besuchten rund 240 MittelschülerInnen solch eine Wohnwoche ihrer Region, teilweise sogar zwei Mal im Jahr. Weiter begeisterten der Apologetik-Event MEHRGRUND im Januar, das Mosciacamp für Teens im Juli, PrayDay365 – eine Gebetswoche im November –, sowie verschiedene Festivals, die wir als Schul-Team mittrugen.
Ein Zuhause in der Schweiz
Aus dem Bereich Studium (Mimi Grauli)
Neben einer erfreulichen Dynamik in den mittlerweile 13 deutschsprachigen Studi-Gruppen, erleben wir in der internationalen Arbeit einen neuen Aufschwung. Das iCafé in Zürich erfreut sich regelmässig so vieler BesucherInnen, dass Stühle aus dem ganzen VBG-Haus zusammengetragen werden müssen. Wöchentlich tauchen neue Gesichter auf, die aus unterschiedlichsten Ländern und religiösen Hintergründen offen für den christlichen Glauben sind. Sie finden dort nicht nur offene Ohren für ihre Fragen, sondern auch eine neue “Familie” in der ihnen sonst so fremden Schweiz. Auch in Fribourg gibt es eine etablierte Gruppe und in Bern hat sich ein neues Team zusammengefunden, das ein besonderes Herz für internationale Studierende hat.

Mutig vorwärts

Aus dem Bereich Beruf (Annina Gottschall)
Pädagogik Regionaltreffen, verschiedenste Kurs-, Ferien- und Stilleangebote, enVie– und Netzwerktreffen, Impuls- und Studientag – das alles gehörte zum Angebot der VBG Berufstätigen Arbeit. Besondere Freude bereitete die Fastenzeit-Aktion “Flugmodus mit Jesus” mit Handy-Sticker und ermutigenden Karten sowie die verschiedensten Workshops und Events rund um unser Mu-Tiger Spiel z.B. an der Explo. Der Leitungswechsel von Christoph Egeler zu Annina Gottschall war eine grössere Veränderung, die dank hohem Einsatz aller Beteiligten gut gelang. Ausserdem konnte die enVie-Stelle ab November mit 40% neu besetzt werden.
Stetig durch den Wandel
Aus den Kurs- und Ferienzentren (Rebekka & Michel Bieri)
Die Kurs- und Ferienzentren behaupten sich erfolgreich und solide angesichts eines Umfeldes mit stark wandelndem Buchungsverhalten, demografischer Dynamik und neuen Bedürfnissen. Gäste aller Altersgruppen schätzten Casa Moscia als einen Ort der Erholung, Begegnung und Einkehr. Der Aufbau der Wintersaison hat sich als ein mutiger Schritt erwiesen, von dem die Casa Moscia profitiert, wenn auch schrittweise. Es ist erfreulich zu sehen, dass es für das Campo Rasa ein wirtschaftlich gelingendes Jahr 2025 war. Wir sind dankbar, dass dies dank guter Belegung, eines starken Teams vor Ort und zahlreicher Spendenden gelungen ist,
vor allem mit Blick auf den Ausfall der Saison 2026, in der die Seilbahn nicht in Betrieb und somit keine Anreise möglich sein wird.


Zukunft ermöglichen

Aus dem Vorstand (Martin Hess)
Im Jahr 2025 war die Arbeit des Vorstandes und der neu formierten Werkleitung u.a. geprägt von Arbeiten, die im weitesten Sinn als «Haushaltsarbeit» und «Pflege der Mitarbeitenden sowie Ehrenamtlichen» bezeichnet werden können. Aktualisierung der Anstellungsbedingungen, Bereinigen der Prozesse in den Zentralen Diensten und IT-Strukturfragen gehörten dazu. Scheinbar «Administratives», Dinge mit wenig Ausstrahlung – aber notwendige Grundlagen, wenn wir die Zukunft aktiv gestalten wollen. Und das wollen wir als Vorstand und Werkleitung tun, zusammen mit der ganzen VBG-Familie. Daher investierten wir uns auch in die grundlegenden Fragen. Das Leitbild der VBG ist aktuell, wir erfinden die VBG nicht neu. Es geht darum Schwerpunkte zu setzen, am Puls zu bleiben in der Art und Weise, wie wir mit der frohen Botschaft – dem Evangelium – auf unsere Zielgruppen zugehen und Menschen berühren möchten. Gestartet sind wir mit zwei neuen Austauschformaten, einem ‘Rat der Weisen’ und einem ‘Ideenlab’. Dies alles ist nur dank Ihrer treuen Spenden und Gebete möglich. Herzlichen Dank! Wir sind beeindruckt und dankbar für diese Unterstützung.
Finanzen
Ein Jahr der Dankbarkeit (Peter Germann, Finanzverantwortlicher Vorstand)
2025 verzeichnete die VBG-Hauptkasse erfreulicherweise nach Jahren der Verluste einen Betriebsgewinn. Mit TCHF +292 hebt sich dieser zudem deutlich vom Vorjahresverlust von TCHF -50 ab. Dieses gute Ergebnis konnte u.a. dank Spenden mit einem kräftigen Schlussspurt erreicht werden. Sie lagen mit TCHF +1’666 dank einem Legat von TCHF 50 leicht über dem Vorjahreswert von TCHF +1’627. Allen Spenderinnen und Spendern ein ganz herzliches Dankeschön für Ihre Grosszügigkeit und Treue!
Die bereits Ende 2024 eingeleiteten Massnahmen zur Kostenreduktion, unbesetzte Stellen und verzögerte Nachbesetzung offener Stellen, aber auch gutes Haushalten mit den Sachkosten führten zu einer Senkung des Betriebsaufwandes auf TCHF 1’576 (Vorjahr TCHF 1’895). Das strukturelle Defizit der Hauptkasse bleibt bestehen und für die Neuanstellung von Mitarbeitenden benötigen wir immer wieder Mut und Gottvertrauen.
Der Betrieb der Casa Moscia ist nach 2024 auch im 2025 erfreulich verlaufen und es zeigt sich immer mehr, dass die Grossinvestition «Moscia 2022» nun ihre Früchte trägt. Die gute Auslastung führte zu einem Betriebsergebnis von TCHF +52 (Vorjahr: TCHF +165). Auch freie Spenden in Höhe von TCHF 97 (Vorjahr: TCHF +65) waren wiederum wichtig. Die positiven Feedbacks vieler Gäste stimmen uns zuversichtlich, auch die kommenden Jahre finanziell erfolgreich gestalten zu können.
Der Gästebetrieb des Campo Rasa erwirtschaftete einen Betriebsgewinn von TCHF +6 (Vorjahr: TCHF -133), der unter anderem auch durch hohe Spenden von TCHF 123 (Vorjahr: TCHF 43) ermöglicht wurde. Das Grotto schloss mit TCHF -27 (Vorjahr: TCHF -17) ab. Insgesamt resultierte ein Betriebsverlust von TCHF -21 (Vorjahr: TCHF -150). Der Seilbahnneubau im 2026 gibt wieder Sicherheit über den Weiterbetrieb. Die Chancen auf einen auch finanziell stabilen Betrieb ab 2027 stehen damit gut.
Die rechts aufgeführten Diagrammzahlen zeigen eine vereinfachte Darstellung der Kennzahlen nach FER21. Die vollständige Jahresrechnung 2025 nach FER21 kann beim VBG-Sekretariat angefordert werden. Vereinsmitglieder erhalten sie mit den Unterlagen zur Mitgliederversammlung








